Der „Beelitzer Spargel“ wird als Stangenware mit einer Mindestlänge von 16 cm und als kurze Ware bzw. Köpfe angeboten. Die Stangen werden geschält und ungeschält zum Verkauf angeboten. Dabei erfolgt die Schälung maschinell oder von Hand.

"Beelitzer Spargel" wird nach den Regeln der guten fachlichen Praxis erzeugt. Dies bedeutet die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere der Düngeverordnung und des Pflanzenschutzgesetzes.

Der Geschmack des "Beelitzer Spargels" ist gekennzeichnet durch sein spargeltypisch kräftiges Aroma. Das standortbedingte schnelle Wachstum des Beelitzer Spargels führt zu einer besonderen Zartheit der Stangen.

Das für die geografische Angabe "Beelitz” zutreffende Territorium umfasst den Beelitzer Sander des Landkreises Potsdam Mittelmark und Teile des Landkreises Teltow Fläming.

Das Gebiet ist wie folgt begrenzt:

- Östlich durch die Verbindungsstraßen von Saarmund, nach Tremsdorf (beginnend ab A 10), Schiaß, Blankensee, Schönhagen, Arensdorf, Märtensmühle, Liebätz, Ruhlsdorf bis Woltersdorf-Siedlung.

- Südlich durch die Verbindungsstraßen von Woltersdorf Siedlung, entlang der B101 bis zum Abzweig nach Berkenbrück, Gottsdorf, Kemnitz bis Buchholz und entlang der Bundesstraße B 2 bis zum Abzweig nach Brachwitz und von diesem Abzweig nach Brachwitz (Kreuzung B101/Verbindungsstraße Neu Frankenfelde nach Berkenbrück), Schlalach und Linthe.

- Westlich durch die Verbindungsstraßen von Linthe nach Brück, Damelang, Cammer bis Golzow und, entlang der Bundesstraße B 102, von Golzow bis zur Autobahn A2.

- Nördlich durch die Autobahn A2 (von Anschlussstelle Brandenburg bis Dreieck Werder) und den südlichen Berliner Ring (von Dreieck Werder bis zur Autobahnbrücke über die Verbindungsstraße von Saarmund nach Tremsdorf).

Der „Beelitzer Spargel“ wird ohne Ausnahmen in dem abgegrenzten geografischen Gebiet umweltschonend nach den Regeln der "guten fachlichen Praxis" angebaut und verarbeitet. Dies betrifft die Produktion und Ernte auf den Feldern, sowie die Schritte der Aufbereitung und Verarbeitung, wie Sortieren, Bündeln, Verpacken und gegebenenfalls das Schälen.

Dem geernteten Spargel wird nach der Ernte die Temperatur auf bis 2°C entzogen. Dies geschieht zur Absenkung der Stoffwechselaktivität und somit der Qualitätserhaltung. Die Stangen werden gewaschen, auf Länge geschnitten und sortiert. Anschließend wir der Spargel bei ca. 2 °C gelagert. Es ist auf eine konsequente Einhaltung der Kühlkette zu achten, um Qualitätsverluste zu vermeiden.

Das Beelitzer Anbaugebiet weist einen kontinentalen Klimaeinfluss auf. Dieser ist geprägt von geringen Niederschlägen und größeren Temperaturschwankungen. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 8,5 °C und im Mittel regnet es 530 mm. Geschmack und Qualität des "Beelitzer Spargels" sind in den klimatischen und standorttypischen Bodenbedingungen begründet. Hierbei handelt es sich um leichte sandige tiefgründige Böden mit einer hohen Luftdurchlässigkeit.

Die günstigen Anbaubedingungen und das, durch den Sandboden und das kontinental beeinflusste Klima verursachte schnelle Wachstum führen zu einem zarten Produkt, welches sich durch einen ausgewogenen Geschmack, frei von übermäßigen Bitterstoffen und ungewünschten Geschmackskomponenten, auszeichnet. Diese Tatsache ist Grundlage der Beliebtheit beim Verbraucher. Dank der leichten, sandigen Böden und der täglichen Ernte zeichnet sich "Beelitzer Spargel" durch besonders zarte Stangen aus. Zudem fördern die fachgerechte Produktion, auf hohem technologischem Niveau, die Qualitätserzeugung und -erhaltung.
 
Text © www.beelitzer-spargelverein.de 
 
  
 

 
 
 
 
 
 

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